Die Angelschnur
15. Oktober 2009Die Angelschnüre ist das Verbindungsstück zwischen Mensch und geködertem Fisch. Ihr kommt also eine tragende Rolle zu. Doch was gilt es beim Kauf zu beachten? Zunächst wird zwischen geflochtener und monofiler Angelschnur unterschieden.
Die geflochtene Schnüre besteht aus mehreren Fasern und ist somit rissfester als vergleichbare Monofile. Allerdings verfügt sie auch über deutlich geringere Elastizität. Dies kann sich beim Drill nachteilig auswirken, da der Haken durch zu starken Widerstand oftmals aus dem weichen Fischmaul reist. Um diesem Effekt etwas entgegenzuwirken, sollte bei Verwendung geflochtener Schnüre stets zu einer weichen Rute gegriffen werden.
Weiterhin sollte man beim Angelbedarf-Kauf geflochtener Schnüre auch auf Dichte der Flechtung achten. Enge, rundliche geflochtene Ausführungen sind qualitativ hochwertig und ovalen, lose geflochtenen vorzuziehen. Letztere fasern schnell auf, sodass die Preisersparnis beim Kauf meist durch hohen Materialverschleiß aufgewogen wird.
Bei monofilen Schnüren ist meist nur auf eine, der angepeilten Beute, angemessene Dicke zu achten.
Um maximale Zuverlässigkeit auch nach häufigem Gebrauch zu gewährleisten, bedarf es einer gewissenhaften Pflege. Nach Ausflügen ins Salzwasser sollte die Schnüre stets mit normalem Wasser ausgewaschen werden. Anschließend trocknet man in jedem Falle gewissenhaft, allerdings unter Ausschluss von UV Strahlung, da diese den Faden brüchig macht.